Von der Idee zur Strategie: Wie feiern zwei Jahre „Quartiersimpulse“!
Freitag, 15. August 15-20 Uhr Rentamt, Hauptstraße 7, Umkirch
Es gibt Heiß- und Kaltgetränke, süße und herzhafte Snacks – und natürlich Sekt (alkoholfrei) zum Anstoßen!
Die Quartiersimpulse neigen sich dem Ende zu. Es wurde eine Strategie zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung erstellt und vom Gemeinderat verabschiedet. Der Verein Umkirch erleben ist ein konkretes Ergebnis der Quartiersimpulse – der junge Verein setzt vieles von dem um, was im Rahmen des Prozesses als Wunsch geäußert wurde.
Am Donnerstag, dem 7. August, sind alle Interessierten zu einer Engagement-Werkstatt im Bürgersaal eingeladen. Es geht um die konkrete Idee, eine bezahlte Stelle zur Koordination des Engagements einzurichten.
Am Freitag, dem 15. August feiern wir im Rahmen eines „verlängerten Caféles“ von 15 bis 20 Uhr ein „Feschtle“. Beim diesem „Feschtle“ feiern wir einerseits die Ergebnisse des Quartiersimpulse-Prozesses (= die Engagement- und Beteiligungsstrategie) aber genauso alles andere, was in den letzten zwei Jahren entstanden ist – und vor allem auch das, was noch kommt! Dank einer „Gut beraten!“-Förderzusage kann im August nahtlos mit der Konzepterstellung für die bezahlte Stelle begonnen werden.
Das „Feschtle“ wird im Rahmen des Caféles am Freitagnachmittag vom Caféle-Team von Umkirch erleben ausgerichtet und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!
Wir nehmen den Spielplatz am Herrengarten unter die Lupe!
Was euch erwartet
Spiel und Spaß: Freut euch auf Seifenblasen, Straßenmalkreide und mehr!
Gemütliche Atmosphäre: Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken können sie die (Groß-)Eltern mit Anderen austauschen und gemeinsam mit den Kindern den Spielplatz-Check-Fragebogen ausfüllen.
Wetter: Wir hoffen auf trockenes und sonniges Wetter,damit die Kinder sich richtig austoben können.
Teilnahme und Umfrage
Vor Ort: Kommt einfach vorbei und macht mit! Online-Umfrage: Ihr könnt bis zum 25. August an der Online-Umfrage teilnehmen. Ihr erreicht sie über diesen Link:
Donnerstag, 7. August 2025 im Bürgersaal 17:30 Uhr Ankommen 18:00 Uhr Beginn 21:00 Uhr Ende
Schon wieder die Gleichen, die nach dem Fest noch aufräumen?
Eine bezahlte Stelle kann bei der Suche nach helfenden Händen unterstützen. Wie kann diese Stelle aussehen? Lass uns gemeinsam bei der Engagement-Werkstatt darüber nachdenken! Am Donnerstag, dem 7. August ab 17:30 Uhr im Bürgersaal.
Zwei Jahre lang haben wir intensiv an der Erarbeitung einer „Engagement- und Beteiligungsstrategie“ für Umkirch gearbeitet. Wir möchten uns ganz herzlich für die rege Unterstützung und das Mitmachen bedanken! Es wurden sehr wertvolle Gespräche und Diskussionen geführt, kluge Gedanken und interessante Ideen geteilt. Herausgekommen ist ein Strategiepapier, das einen Weg zur Förderung des Engagements und der Beteiligung in unserem Dorf aufzeigt, der von vielen, teils zufällig ausgelosten, Umkircherinnen und Umkirchern mit erarbeitet wurde.
Am Mittwoch, dem 16. Juli 2025 wurde die „Engagement- und Beteiligungsstrategie“ dem Gemeinderat zur Kenntnisnahme vorgelegt. Unterstützt durch den Prozessbegleiter Hans-Ulrich Händel präsentierten drei engagierte Bürger*innen den Verlauf des BürgerForums sowie dessen Ergebnisse in Form eines 10-Punkte-Plans. Dieser war wesentlicher Bestandteil bei der Formulierung des Strategiepapiers, welches vom Gemeinderat ausführlich diskutiert wurde.
Es stellte sich heraus, dass der Aufbau einer Koordinationsstelle zur Unterstützung des Ehrenamts sowie zur Koordination der Nachbarschaftshilfe ein wesentlicher Gelingensfaktor für die Umsetzung der Strategie ist.
Es soll eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Konzepts für die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe als zentrale Maßnahme des 10-Punkte-Plans gebildet werden. Nach Vorlage des Konzepts und eines Finanzierungsplans wird der Gemeinderat über die Einrichtung einer hauptamtlichen Koordinationsstelle und die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel entscheiden.
Gemeinderats-Beschlussvorlage, 16. Juli 2025
Wie können wir hauptamtliche Strukturen schaffen, um damit ehrenamtliches Engagement in Umkirch zu fördern?
Dieser Frage möchten wir am Donnerstag, dem 7. August ab 17:30 Uhr im Umkircher Bürgersaal nachgehen. Wir laden alle Interessierten ein, gemeinsam ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.
Für die bessere Planung freuen wir uns über Anmeldung über das Formular. Meldet Euch auch gern, wenn Ihr am 7. August nicht dabei sein könnt, aber grundsätzlich am Konzept mitwirken möchtet.
Geht Ihr mit uns den Weg zur «Sorgenden Gemeinschaft»?
Eine «Sorgende Gemeinschaft» oder «Caring & Sharing Community» ist ein Konzept, das sich auf eine Gemeinschaft bezieht, in der Menschen sich gegenseitig unterstützen und füreinander sorgen sowie Ressourcen, Wissen und Verantwortung miteinander teilen.
Darüber hinaus legen «Sorgende Gemeinschaften» Wert auf Nachhaltigkeit, indem sie ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Empowerment spielt eine wichtige Rolle, da Mitglieder ermutigt werden, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen und die Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Durch Netzwerke und Kooperationen mit anderen Gemeinschaften, Organisationen und Institutionen verstärken sie ihre Wirkung und erreichen gemeinsame Ziele effektiver.
Was haben Vereine davon, sich an der «Sorgenden Gemeinschaft» zu beteiligen?
Vereine spielen in «Sorgenden Gemeinschaften» oft eine zentrale Rolle, da sie als organisatorische Struktur dienen, die verschiedene Aktivitäten und Initiativen koordinieren und unterstützen.
Die Beteiligung an einer «Sorgenden Gemeinschaft» bietet Vereinen die Möglichkeit, ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken, ihre Ziele effektiver zu verfolgen und einen positiven Beitrag zur Entwicklung ihres Ortes zu leisten. Dies kommt nicht nur der Gemeinschaft als Ganzes zugute, sondern auch den einzelnen Vereinen und ihren Mitgliedern.
Weiterentwicklung der Engagement- und Beteiligungsstrategie Umkirch
Am 28. März 2025 fand das BürgerForum II in Umkirch statt, um die Frage weiter zu vertiefen: „Wie wollen wir künftig zusammenleben und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Der gleiche Teilnehmendenkreis wie beim ersten Forum kam erneut zusammen, um die Diskussion fortzusetzen und konkrete Ergebnisse zu erarbeiten.
Rückblick und Check-In
Zu Beginn der Veranstaltung gab es einen Check-In und Rückblick, bei dem die Komplexität des Themas und die Unsicherheit, wie es zu konkreten Ergebnissen kommen kann, mehrfach benannt wurden. Es wurden keine Ergänzungen oder Änderungen zum Protokoll gewünscht. Ein neues Themenfeld, die Anerkennung und Würdigung von Engagierten, wurde hinzugenommen, konnte jedoch in diesem Forum nicht bearbeitet werden.
Interview mit Anne Lepper
Ein Highlight des BürgerForums II war das Interview mit Anne Lepper von der Fachstelle Ehrenamt der evangelischen Landeskirche Baden. Als ausgeloste Zufallsbürgerin gab sie wertvolle Einblicke in die Veränderungen der Motivation und Erwartungen von Ehrenamtlichen. Sie betonte die Bedeutung von Flexibilität und zeitlicher Unverbindlichkeit im heutigen Ehrenamt und beschrieb anhand eines Schaubildes die Unterschiede zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Ehrenamt.
Priorisierung und Ergebnisse
Nach einer Klärung von Begriffen, Ideen und Lösungsvorschlägen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an jedem Thementisch jeweils zwei Klebepunkte vergeben. Die höchstbepunkteten Themen wurden anschließend in Gruppen bearbeitet, um erste mögliche Schritte zur Umsetzung zu skizzieren.
Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung: Die Priorisierung ergab, dass mehr Bürgerbeteiligung durchgeführt und die Bürgernähe der Verwaltung ausgebaut werden soll. Eine vereinbarte Maßnahme ist die Einrichtung eines Treffpunkts/Stammtischs zur Förderung der Eigeninitiative. Bereits ein Mitmacher hat sich gefunden, doch es werden noch weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen.
Engagementförderung und Ehrenamt: Die Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für das Ehrenamt bei der Gemeinde oder einer anderen Organisation sowie eine App als Ehrenamtsbörse wurden als wichtig erachtet. Eine Arbeitsgruppe aus zwei verantwortlichen Bürgern und zwei Mitmacherinnen hat sich gebildet, um die Öffentlichkeitsarbeit zu fördern. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen!
Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben: Die Integration von Jugendlichen und Senioren sowie Eltern-Kind-Angebote wurden priorisiert. Eine Bedarfserhebung durch eine Umfrage soll ab Pfingsten durchgeführt werden. Eine verantwortliche Bürgerin hat sich bereits gemeldet, doch es werden noch weitere Helferinnen und Helfer benötigt.
Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Patenschaften für Grünflächen und nachhaltige Mobilität wurden als wichtig eingestuft. Eine verantwortliche Mitmacherin für die Etablierung von Grünflächen-Patenschaften wurde bereits gefunden. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Gutes Zusammenleben: Das Bürgerbad sowie die Renovierung von Spielplätzen wurden priorisiert. Drei engagierte Umkircherinnen und Umkircher haben sich für das Projekt der Einrichtung von Mehrgenerationenplätzen gefunden, weitere Interessierte können sich gerne melden.
Maßnahmen und nächste Schritte
Am Ende des BürgerForums II wurden vier Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher gewählt, die redaktionell an den Empfehlungen für den Gemeinderat mitwirken und diese im Gremium vorstellen werden. Die Ergebnisse werden im kommenden BürgerCafé am 26. April der Öffentlichkeit vorgestellt. Geeignete Plakate werden gefertigt, und weitere Anregungen werden aufgenommen, um abschließend die Empfehlungen für den Gemeinderat zu formulieren.
Fazit
Das BürgerForum II hat wertvolle Erkenntnisse und konkrete Maßnahmen hervorgebracht, die in die Engagement- und Beteiligungsstrategie Umkirch einfließen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind motiviert, weiter an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken und eine lebendige Demokratie zu fördern. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Projekte, um Umkirch gemeinsam noch lebenswerter zu gestalten!
Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie
Am 14. März 2025 fand das erste BürgerForum in Umkirch statt, um die Frage zu beantworten: „Wie wollen wir künftig zusammenleben und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Über 30 ausgeloste Bürgerinnen und Bürger kamen zusammen, um über diese wichtigen Themen zu diskutieren und ihre Ideen einzubringen.
Ziel und Vorgehensweise
Das Ziel des BürgerForums ist es, Antworten auf die zentrale Frage zu finden und diese in eine Engagement- und Beteiligungsstrategie für Umkirch einfließen zu lassen. Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat vorgelegt werden, um gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und das Bürgerengagement weiterzuentwickeln und eine lebendige Demokratie zu fördern.
Veranstaltungsdetails
Das Bürgerforum findet in mehreren Sitzungen statt:
Bürgerforum I: 14. März 2025, 16-20 Uhr
Bürgerforum II: 28. März 2025, 16-20 Uhr
Bürgercafé: 26. April 2025, 15-19 Uhr
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten in verschiedenen Themeninseln, die alle 30 Minuten wechselten. Die Themeninseln umfassten:
Gutes Zusammenleben
Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung
Engagementförderungen und Ehrenamt
Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben
Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Gesundheit im Engagement
Ergebnisse der Themeninseln
Gutes Zusammenleben: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer priorisierten Themen wie den Jugendtreff, den Gutshofpavillon und die Sporthalle.
Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung: Es wurden Formate wie ein Quartiersbeirat und eine Beteiligungs-App vorgeschlagen.
Engagementförderungen und Ehrenamt: Eine Koordinationsstelle für das Ehrenamt und eine App für die Ehrenamtsbörse wurden als wichtig erachtet.
Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben: Eltern-Kind-Angebote und die Integration von Senioren wurden priorisiert.
Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Radwege und eine bessere Umkirch-App wurden als wichtig eingestuft.
Gesundheit im Engagement: Ein Engagierten-Pool und eine Ehrenamtskoordination wurden vorgeschlagen.
In einem Interview mit Lucia Eitenbichler von der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald wurden wichtige Fragen zur Bürgerbeteiligung und zum Bürgerengagement diskutiert. Sie betonte die Bedeutung von Inklusion und die Einbindung aller Stimmen, insbesondere der weniger sichtbaren Gruppen.
Fazit
Die Ergebnisse des ersten Bürgerforums zeigen eine Vielzahl von Ideen und Prioritäten, die in die Engagement- und Beteiligungsstrategie einfließen sollen. Beim zweiten BürgerForum am 28. März 2025 werden die priorisierten Themen nochmals überprüft und geclustert, um eine vollständige und umfassende Strategie zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind motiviert, weiter an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken und eine lebendige Demokratie zu fördern.
Wie kann Quartiersarbeit, Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung sichtbar werden? Welche Hilfsmittel fördern den Dialog darüber? Zu diesen Fragen hat sich eine kleine Arbeitsgruppe getroffen, Ideen entwickelt, Erfahrungen geteilt und daraus eine Prioritätenliste vorgeschlagen.
Beispielprodukte aus einer anderen Kommune wurden gezeigt und besprochen. Die Materialien sollen möglichst:
Am 15. September hatte die Gemeinde Umkirch im Rahmen der Quartiersimpulse auf den Spielplatz am Dachswanger Weg zum sogenannten „Spielplatz-Check“ eingeladen. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und verbrachten einen geselligen Nachmittag auf den Spielplatz. Dieses kleine „Spielplatzfest“ war der Auftakt zur Spielplatz-Check-Befragung, an der bis zum 31. Oktober online und offline teilgenommen werden konnte. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die sich die Zeit genommen haben, den Spielplatz ganz genau unter die Lupe zu nehmen! Spielplatzpatenschaften
Die Auswertung ist nun in vollem Gange und wird zeitnah veröffentlicht. Besonders freuen wir uns darüber, das viele Erwachsene einer Spielplatzpatenschaft offen gegenüberstehen. Da nicht alle eine E-Mailadresse zur Kontaktaufnahme angegeben haben, möchten wir die Interessierten über diesen Weg bitten, sich mit der Projektkoordinatorin Imke Senst (E-Mail: imke.senst(at)wir-in-umkirch.de oder Telefon: 0174 3095016) in Verbindung zu setzen. Der nächste Schritt im neuen Jahr wird die Erarbeitung eines Spielplatzpatenschaft-Konzepts sein. Damit sich alle mit ihren Ideen einbringen können, möchten wir diesen gemeinsam mit allen interessierten Eltern und Großeltern gehen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Teilnehmende, die nicht beim Spielplatz-Check mitgemacht haben. Fortführung der Spielplatz-Checks
Der Spielplatz-Check am Dachswanger Weg war der Auftakt für noch weitere Spielplatz-Checks. Ab dem Frühjahr 2025 führen wir diese fort und nehmen nach und nach auch die anderen Umkircher Spielplätze unter die Lupe.
Spielplatz-Check am Dachswanger Weg 15. September bis 31. Oktober 2024
Der ursprünglich im Rahmen des Open-Air-Dinners geplante Spielplatz-Check am Dachswanger Weg wurde am Sonntag, dem 15. September nachgeholt. In kleinerem Rahmen waren Kinder, Eltern und Großeltern von 15 bis 16:30 Uhr eingeladen, den Spielplatz am Dachswanger Weg „unter die Lupe zu nehmen“. Begleitet von Kaffee & Kuchen sowie zusätzlichen Spielgeräten aus dem Fundus des Jugendzentrums verbrachten rund 50 kleine und große Spielplatzbesucher einen kurzweiligen Nachmittag bei sonnigem Wetter.
Ziel der Befragung ist es einerseits herauszufinden, welche Wünsche die Spielplatzbesucher haben. Andererseits soll motiviert werden sich im Rahmen einer Spielplatzpatenschaft selbst für den Spielplatz zu engagieren. Hier ist besonders auch die Großeltern-Generation angesprochen, da diese oft mehr Zeit haben, als berufstätige Eltern. Außerdem kann dies eine Chance für die Verbindung der Generationen sein.
Für das Spielplatzfest waren Flyer mit den Spielplatz-Check-Fragen vorbereitet, die vor Ort direkt ausgefüllt werden konnten. Diese Flyer lagen zusätzlich im Bürgerbüro, der Grundschule, den Kindergärten und der Bücherei aus und können auch dort ausgefüllt wieder abgegeben werden. Ergänzend ist außerdem die Beantwortung der Fragen mit einem Online-Fragebogen möglich. Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man in die Beteiligungs-App PlaceM, die für die Teilnahme an der Befragung nicht installiert werden muss. Stand 1. Oktober 2024 haben 42 Personen an der Online-Befragung teilgenommen. Während des Spielplatz-Checks am 15. September wurden 16 Papier-Fragebögen ausgefüllt.
Die Befragung lief bis zum 31. Oktober 2024 und wird derzeit ausgewertet. Weitere Spielplatz-Checks sollen im Frühjahr 2025 folgen.
Die Projektgruppe befasste sich am 11. April mit der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie. Als Grundlage wurden die Bedürfnisse der Zielgruppen betrachtet, um die Frage zu beantworten: „Wie können wir die Menschen erreichen?“ Einig war man sich, dass das „Blättle“ noch immer eine große Relevanz in der Bürgerschaft hat und daher einen hohen Stellenwert hat. Auch die Badische Zeitung und der Reblandkurier spielen eine wichtige Rolle für die Kommunikation. Es wurde länger diskutiert, ob man Social Media nutzen sollte, um die jüngeren Zielgruppen zu erreichen. Richtig warm wurde man mit dieser Idee nicht. Was jedoch befürwortet wurde, was das bereits eingerichtete lokale Netzwerk (https://vernetzt-in-umkirch.de). Diese Plattform wurde Potenzial zugesprochen, allerdings störten sich einige an dem sperrigen Namen „Vernetzt in Umkirch“. Daraufhin entstand die Idee, die Bürgerschaft über eine Umfrage in die Namensfindung mit einzubeziehen.
Nach Rücksprache mit der Verwaltung wurde aufgrund der geplanten Bebauung von der Idee, das Grundstück des ehemaligen Spielplatzes in der Breite kurz- oder langfristig zu nutzen, Abstand genommen. Stattdessen entstand die Idee am Dachswanger Weg auf Höhe des Spielplatzes ein White Dinner zu veranstalten. Ausrichter sollte der in Gründung befindliche Verein „Umkirch erleben“ sein.
Am 21. Februar waren die Mitglieder des Lenkungskreises sowie der Projektgruppe, die sich beide im Rahmen der Quartiersanalyse #2 gebildet hatten, in der Umkircher Schlossmühle eingeladen, um gemeinsam über die nächsten Projektschritte zu beraten und zu entscheiden.
In angenehmer Atmosphäre wurden Ideen gesponnen, vertieft oder verworfen. Alle waren sich einig, dass es jetzt darum geht, mit einem Fest im Pilotquartier „In der Breite“ ins konkrete Tun zu kommen und in der Dorfgemeinschaft noch sichtbarer zu werden.
Bereits bei der Quartiersanalyse #2 hatten einige Teilnehmende ein Auge auf das Grundstück des ehemaligen Spielplatzes in der Breite geworfen. Es wurde von einem „Eckle-Feschd“ auf dieser Fläche geträumt, das der Startschuss für einen dauerhaften gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum auf diesem Grundstück sein sollte.
Imke Senst berichtete von der geplanten Gründung eines Vereins, der sich dem annehmen möchte, was im Rahmen der Quartiersimpulse und des Gemeindeentwicklungskonzeptes immer wieder zum Vorschein kam und kommt: der Schaffung von Begegnungsräumen und -möglichkeiten. Dieser Verein kann ebenso die Idee und Ergebnisse der Quartiersimpulse nachhaltig in Umkirch verankern.