Kategorie: BürgerForum

  • Würdigungsessen für die Teilnehmenden des BürgerForums – Ein herzlicher Dank für bürgerschaftliches Engagement

    Würdigungsessen für die Teilnehmenden des BürgerForums – Ein herzlicher Dank für bürgerschaftliches Engagement

    „Gemeinsam gestalten, gemeinsam feiern“ – unter diesem Motto lud die Gemeinde Umkirch am 24. Mai die 40 gelosten Bürgerinnen und Bürger, die sich im Rahmen des BürgerForums engagiert hatten, zu einem festlichen Würdigungsessen ein. Im gemütlichen Ambiente des Bürgersaals bedankte sich die Gemeinde bei den Teilnehmenden für ihren Einsatz, ihre Ideen und die wertvolle Zeit, die sie in den Prozess eingebracht hatten.

    Ein Abend voller Wertschätzung und Austausch

    Das BürgerForum hatte sich über mehrere Wochen intensiv mit der Frage beschäftigt: „Wie wollen wir künftig zusammenleben – und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Die ausgelosten Bürgerinnen und Bürger brachten sich mit Leidenschaft, Kreativität und Sachverstand ein. Ihre Arbeit bildete die Grundlage für die Entwicklung einer zukunftsweisenden Engagement- und Beteiligungsstrategie der Gemeinde.

    Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes luden Bürgermeister Laub und das Organisationsteam die Teilnehmenden zu einem festlichen Abendessen ein. Bei einem leckeren Menü und angeregten Gesprächen wurde nicht nur das Geleistete gewürdigt, sondern auch der persönliche Austausch untereinander gepflegt.

    In einer kurzen Ansprache hob Christa Strecker-Schneider in Vertretung für Bürgermeister Laub die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements für die Gemeinde hervor: „Ohne Ihr Wissen, Ihre Ideen und Ihre Bereitschaft, sich einzubringen, wäre das BürgerForum nicht so erfolgreich verlaufen. Sie haben gezeigt, dass Demokratie lebendig wird, wenn Bürgerinnen und Bürger mitgestalten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!“

    Ein Abend, der verbindet

    Das Würdigungsessen war mehr als nur ein Dankeschön – es war ein Symbol für die Wertschätzung der Gemeinde gegenüber ihren engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Bei gutem Essen, anregenden Gesprächen und einer entspannten Atmosphäre wurde deutlich: „Gemeinsam können wir Umkirch noch lebenswerter machen.

  • BürgerCafé am 26. April 2025 als Abschluss des BürgerForums in Umkirch

    BürgerCafé am 26. April 2025 als Abschluss des BürgerForums in Umkirch

    Wie wollen wir künftig zusammenleben? Bürgerbeteiligung und Engagement im Fokus

    Mit einem lebendigen BürgerCafé fand das BürgerForum Umkirch seinen Abschluss. 40 geloste Bürgerinnen und Bürger hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt: „Wie wollen wir künftig zusammenleben – und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Die Ergebnisse wurden im Rahmen des BürgerCafés einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

    Ziele und Maßnahmen für eine lebendige Demokratie

    Die im BürgerForum entwickelten Ziele und Maßnahmen sollen künftig die Grundlage für eine Engagement- und Beteiligungsstrategie der Gemeinde Umkirch bilden. Der Gemeinderat wird sich mit den Empfehlungen befassen, um gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und das Bürgerengagement weiterzuentwickeln – und damit die Demokratie vor Ort zu stärken.

    Themen und zentrale Ergebnisse

    Im BürgerCafé wurden fünf zentrale Handlungsfelder diskutiert:

    1. Engagementförderung und Ehrenamt

    • Einrichtung einer hauptamtlichen Koordinationsstelle für Ehrenamtliche
    • Kreative Gewinnungsmethoden für Freiwillige, z. B. durch gezielte Kampagnen
    • Entwicklung einer digitalen App, um Engagement sichtbarer und zugänglicher zu machen

    2. Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung

    • Mehr Bürgerbeteiligung in kommunalen Entscheidungsprozessen
    • Einführung eines „Stammtischs Ehrenamt“ als regelmäßiges Austauschformat
    • Ausbau digitaler Beteiligungsmöglichkeiten, z. B. durch Online-Plattformen

    3. Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben

    • Generationsübergreifende Erhebung zu Bedarfen und Anliegen
    • Schaffung einer Jobbörse für Umkircher Firmen, um lokale Arbeitsmöglichkeiten zu stärken

    4. Zukunftsfaktoren: Nachhaltigkeit und Digitalisierung

    • Einführung von Grünflächenpatenschaften zur Pflege öffentlicher Räume

    5. Gutes Zusammenleben

    • Einrichtung von Mehrgenerationenplätzen als Begegnungsorte für alle Altersgruppen

    Nächste Schritte: Empfehlungen an den Gemeinderat

    Die im BürgerCafé gesammelten Stichworte und Anregungen werden nun redaktionell aufbereitet und mit dem Steuerkreis abgestimmt. Anschließend werden sie dem Gemeinderat als Grundlage für die weitere Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie vorgelegt.

  • Lenkungskreis am 24. Juni 2025

    Lenkungskreis am 24. Juni 2025

    Am 24. Juni waren die Lenkungskreis- und Begleitgruppenmitglieder einladen, die Engagement- und Beteiligungsstrategie abschließend zu beraten und zu verabschieden.

  • BürgerForum II

    BürgerForum II

    Weiterentwicklung der Engagement- und Beteiligungsstrategie Umkirch

    Am 28. März 2025 fand das BürgerForum II in Umkirch statt, um die Frage weiter zu vertiefen: „Wie wollen wir künftig zusammenleben und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Der gleiche Teilnehmendenkreis wie beim ersten Forum kam erneut zusammen, um die Diskussion fortzusetzen und konkrete Ergebnisse zu erarbeiten.

    Rückblick und Check-In

    Zu Beginn der Veranstaltung gab es einen Check-In und Rückblick, bei dem die Komplexität des Themas und die Unsicherheit, wie es zu konkreten Ergebnissen kommen kann, mehrfach benannt wurden. Es wurden keine Ergänzungen oder Änderungen zum Protokoll gewünscht. Ein neues Themenfeld, die Anerkennung und Würdigung von Engagierten, wurde hinzugenommen, konnte jedoch in diesem Forum nicht bearbeitet werden.

    Interview mit Anne Lepper

    Ein Highlight des BürgerForums II war das Interview mit Anne Lepper von der Fachstelle Ehrenamt der evangelischen Landeskirche Baden. Als ausgeloste Zufallsbürgerin gab sie wertvolle Einblicke in die Veränderungen der Motivation und Erwartungen von Ehrenamtlichen. Sie betonte die Bedeutung von Flexibilität und zeitlicher Unverbindlichkeit im heutigen Ehrenamt und beschrieb anhand eines Schaubildes die Unterschiede zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Ehrenamt.

    Priorisierung und Ergebnisse

    Nach einer Klärung von Begriffen, Ideen und Lösungsvorschlägen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an jedem Thementisch jeweils zwei Klebepunkte vergeben. Die höchstbepunkteten Themen wurden anschließend in Gruppen bearbeitet, um erste mögliche Schritte zur Umsetzung zu skizzieren.

    • Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung: Die Priorisierung ergab, dass mehr Bürgerbeteiligung durchgeführt und die Bürgernähe der Verwaltung ausgebaut werden soll. Eine vereinbarte Maßnahme ist die Einrichtung eines Treffpunkts/Stammtischs zur Förderung der Eigeninitiative. Bereits ein Mitmacher hat sich gefunden, doch es werden noch weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen.
    • Engagementförderung und Ehrenamt: Die Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für das Ehrenamt bei der Gemeinde oder einer anderen Organisation sowie eine App als Ehrenamtsbörse wurden als wichtig erachtet. Eine Arbeitsgruppe aus zwei verantwortlichen Bürgern und zwei Mitmacherinnen hat sich gebildet, um die Öffentlichkeitsarbeit zu fördern. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen!
    • Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben: Die Integration von Jugendlichen und Senioren sowie Eltern-Kind-Angebote wurden priorisiert. Eine Bedarfserhebung durch eine Umfrage soll ab Pfingsten durchgeführt werden. Eine verantwortliche Bürgerin hat sich bereits gemeldet, doch es werden noch weitere Helferinnen und Helfer benötigt.
    • Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Patenschaften für Grünflächen und nachhaltige Mobilität wurden als wichtig eingestuft. Eine verantwortliche Mitmacherin für die Etablierung von Grünflächen-Patenschaften wurde bereits gefunden. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
    • Gutes Zusammenleben: Das Bürgerbad sowie die Renovierung von Spielplätzen wurden priorisiert. Drei engagierte Umkircherinnen und Umkircher haben sich für das Projekt der Einrichtung von Mehrgenerationenplätzen gefunden, weitere Interessierte können sich gerne melden.

    Maßnahmen und nächste Schritte

    Am Ende des BürgerForums II wurden vier Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher gewählt, die redaktionell an den Empfehlungen für den Gemeinderat mitwirken und diese im Gremium vorstellen werden. Die Ergebnisse werden im kommenden BürgerCafé am 26. April der Öffentlichkeit vorgestellt. Geeignete Plakate werden gefertigt, und weitere Anregungen werden aufgenommen, um abschließend die Empfehlungen für den Gemeinderat zu formulieren.

    Fazit

    Das BürgerForum II hat wertvolle Erkenntnisse und konkrete Maßnahmen hervorgebracht, die in die Engagement- und Beteiligungsstrategie Umkirch einfließen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind motiviert, weiter an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken und eine lebendige Demokratie zu fördern. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Projekte, um Umkirch gemeinsam noch lebenswerter zu gestalten!

  • BürgerForum I

    BürgerForum I

    14. März 2025

    Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie

    Am 14. März 2025 fand das erste BürgerForum in Umkirch statt, um die Frage zu beantworten: „Wie wollen wir künftig zusammenleben und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Über 30 ausgeloste Bürgerinnen und Bürger kamen zusammen, um über diese wichtigen Themen zu diskutieren und ihre Ideen einzubringen.

    Ziel und Vorgehensweise

    Das Ziel des BürgerForums ist es, Antworten auf die zentrale Frage zu finden und diese in eine Engagement- und Beteiligungsstrategie für Umkirch einfließen zu lassen. Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat vorgelegt werden, um gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und das Bürgerengagement weiterzuentwickeln und eine lebendige Demokratie zu fördern.

    Veranstaltungsdetails

    Das Bürgerforum findet in mehreren Sitzungen statt:

    •     Bürgerforum I: 14. März 2025, 16-20 Uhr
    •     Bürgerforum II: 28. März 2025, 16-20 Uhr
    •     Bürgercafé: 26. April 2025, 15-19 Uhr

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten in verschiedenen Themeninseln, die alle 30 Minuten wechselten. Die Themeninseln umfassten:

    • Gutes Zusammenleben
    • Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung
    • Engagementförderungen und Ehrenamt
    • Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben
    • Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung
    • Gesundheit im Engagement

    Ergebnisse der Themeninseln

    • Gutes Zusammenleben: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer priorisierten Themen wie den Jugendtreff, den Gutshofpavillon und die Sporthalle.
    • Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung: Es wurden Formate wie ein Quartiersbeirat und eine Beteiligungs-App vorgeschlagen.
    • Engagementförderungen und Ehrenamt: Eine Koordinationsstelle für das Ehrenamt und eine App für die Ehrenamtsbörse wurden als wichtig erachtet.
    • Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben: Eltern-Kind-Angebote und die Integration von Senioren wurden priorisiert.
    • Zukunftsfaktoren Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Radwege und eine bessere Umkirch-App wurden als wichtig eingestuft.
    • Gesundheit im Engagement: Ein Engagierten-Pool und eine Ehrenamtskoordination wurden vorgeschlagen.

    In einem Interview mit Lucia Eitenbichler von der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald wurden wichtige Fragen zur Bürgerbeteiligung und zum Bürgerengagement diskutiert. Sie betonte die Bedeutung von Inklusion und die Einbindung aller Stimmen, insbesondere der weniger sichtbaren Gruppen.

    Fazit

    Die Ergebnisse des ersten Bürgerforums zeigen eine Vielzahl von Ideen und Prioritäten, die in die Engagement- und Beteiligungsstrategie einfließen sollen. Beim zweiten BürgerForum am 28. März 2025 werden die priorisierten Themen nochmals überprüft und geclustert, um eine vollständige und umfassende Strategie zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind motiviert, weiter an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken und eine lebendige Demokratie zu fördern.