Mit Blick auf Unwetterwarnungen startete das Team Mühlenfrühstück am Samstag in den Tag. Für 9:30 Uhr hatten die Umkircher Vereinsgemeinschaft (UVG), der Förderverein Umkircher Mühle und das Judo-Sport-Centrum Umkirch gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein zum ersten Mühlenfrühstück eingeladen. Am Abend zuvor wurde vom Backteam des Mühlenvereins noch bis Mitternacht im Holzofen gebacken. Das frische Mühlenbrot würde es am nächsten Tag beim Mühlenfrühstück geben.
Sabine Kandzia hat tatkräftige Unterstützung bei der Ausgabe der Getränke (Foto: Malte Wangerin)
Rechtzeitig verzogen sich die Wolken und der vorherige Regen brachte eine angenehme Abkühlung mit sich. So trudelten bald die ersten Gäste vor der Mühle ein, wo bereits mit Tischdecken und Mühlenbrot gedeckte Biertische im Schatten der großen Linde vorbereitet waren. Kaffee und Tee waren gekocht, kalte Getränke gerichtet und auch der Sekt war kaltgestellt. Schnell breitete sich eine ausgelassene und gemütliche Stimmung aus.
Gäste frühstücken im Schatten der Linde (Foto: Malte Wangerin)
Rund 30 Gäste verbrachten den Samstagvormittag an der Mühle beim Frühstück, einem Rundgang durch das Heimatmuseum oder der Präsentation der Ergebnisse der vergangenen Engagementwerkstatt. Diese waren von der UVG präsentiert worden und auch Thema des einen oder anderen Gesprächs.
Die Präsentation der Ergebnisse der Engagementwerkstatt boten Gesprächsanlass (Foto: Imke Senst)
„Unser Plan ist aufgegangen,“ so Imke Senst von der UVG. „Besonders freue ich mich, dass wir beim Mühlenfrühstück für das Projekt Gemeindefest erste Teammitglieder gefunden haben.“ Die Veranstaltenden freuten sich besonders, dass auch einige Gäste da waren, die bisher an keiner Veranstaltung an der Mühle teilgenommen hatten. „Menschen, die bisher noch keinen Kontakt hatten kamen ins Gespräch – das war genau unser Ansinnnen,“ erklärt Malte Wangerin vom Team Mühlenfrühstück und ergänzt, „das bestätigt uns, dass das Format das richtige ist und motiviert uns, im Herbst das Mühlenfrühstück #2 anzustreben.“
Der Strategieworkshop im September bildete den Abschluss des halbjährigen Beteiligungsprozesses in Umkirch, um das von Corona zurückgeworfene ehrenamtliche Engagement wieder zu aktivieren.
Zur Tradition gewordene Veranstaltungen der Vereine konnten durch die Pandemie nicht mehr stattfinden. Deutlich sichtbar wurde dies zum Beispiel beim Gemeindefest, das tradtitionell von den Umkircher Vereinen ausgerichtet wurde. Aber auch regelmäßige vereinsinterne Treffen wie wöchentliche Proben oder Trainings konnte nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden. „Dieser Zustand lähmte die Aktiven und nicht allen fiel der Wiedereinstieg in ihr früheres Engagement leicht, als die Corona-Maßnahmen es schließlich wieder erlaubten,“ so Imke Senst, Vorsitzende der Umkircher Vereinsgemeinschaft und Initiatorin des Prozesses.
Der „Gut beraten!“-Prozess brachte einige neue Projekte auf den Weg: Das Mühlenfrühstück wurde bereits vom Förderverein Umkircher Mühle gemeinsam mit anderen Vereinen und Organisationen umgesetzt und soll auch künftig eine Begegnungsmöglichkeit für alle Generationen bieten. In Planung ist ein Begegnungscafé, perspektivisch mit Mittagstisch, das ein regelmäßiger und fester Begegnungsort für alle Interessierten werden kann. Ein Vereinstag soll die Vielfalt der Umkircher Vereine und Organisationen präsentieren und Menschen zum Mitmachen anregen. Mit einer digitalen Vernetzungsplattform soll auf Bedarfe der Vereine aufmerksam gemacht und Freiwilligen der Einstieg erleichtert werden.
Die Förderung über den Beratungsgutschein „Gut beraten!“ der Allianz für Beteiligung unterstützte dabei, dass neben einer Auftaktveranstaltung mit dem Lenkungsgremium eine gut besuchte Engagement-Werkstatt im Juni und der abschließende Strategieworkshop im September stattfinden konnten. Fachlich begleitet wurden die Engagierten und Interessierten dabei von Hans-Ulrich Händel. Der erfahrene Porzessbegleiter wird zur Freude der Beteiligten die Gemeinde Umkirch noch weitere zwei Jahre begleiten. Der Antrag der Gemeindeverwaltung auf eine Förderung über die „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung wurde positiv beschieden. So werden auch die Erkenntnisse aus dem „Gut beraten!“-Prozess in die Entwicklung einer „Engagement- und Beteiligungsstrategie“ fließen. Der Förderschwerpunkt „Generationengerechtigkeit und Sorgende Gemeinschaften“ kommt den Umkirchern dabei gut zupass. Der bisherige Prozess ergab, dass einige Vereine mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben. Auch die Organisationen der Wohlfahrtspflege spüren, dass sie mit ihren derzeitigen Ehrenamtlichen den aktuellen Bedarf an Nachbarschaftshilfe und anderer Unterstützung jetzt schon nicht ausreichend abdecken können. „Die Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie wird uns hoffentlich Wege aufzeigen, wie wir Menschen egal welchen Alters zu einem sozialen ehrenamtlichen Engagement bewegen können,“ hofft Katja Lochmann-Bayer, Vorstandsmitglied des Vereins, der die Pflegewohngruppe im Haus am Mühlbach seit Beginn auf vielfältige Weise unterstützt. Man wisse schon heute, dass der bereits spürbare Pflegenotstand sich in den nächsten Jahren noch verschärfen werde.
„Wir haben die Initiative „Wir in Umkirch“ von Anfang an aktiv unterstützt und sind überzeugt, dass viele der künftigen Herausforderungen nur in einem guten Miteinander von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik zu bewältigen sind,“ freut sich Bürgermeister Laub über die beiden Förderzusagen und die damit verbundenen Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Auftakt der Quartiersimpulse am Montag, den 6. November um 18 Uhr im Bürgersaal Umkirch sind daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über den Prozess zur Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie für Umkirch zu informieren und zu beteiligen. Kontakt und Anmeldung über engagement@wir-in-umkirch.de.
Nach erfolgreicher Auftaktveranstaltung wird es am 14. Juni mit Engagementwerkstatt weitergehen
Foto: Jenny Beck
Foto: Jenny Beck
Nachdem die Umkircher Vereinsgemeinschaft den Zuschlag beim Programm „Gut Beraten!“ der baden-württembergischen Allianz für Beteiligung erhalten hat und damit für insgesamt 4.000 € Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen kann, fand am Dienstag der letzten Woche die offizielle Auftaktveranstaltung mit rund 20 Engagierten aus ebenso vielen Organisationen statt. Die im Vorhinein eingerichtete Projektgruppe mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Gewerbe, Politik und Verwaltung hatte gemeinsam entschieden, welche Organisationen beim Auftakt vertreten sein sollen. Um arbeitsfähig zu bleiben, sollte die Gruppengröße 20 Teilnehmende nicht wesentlich überschreiten. Die erfolgte Auswahl versuchte einen möglichst breiten Bevölkerungsquerschnitt abzudecken und erfasste daher neben Organisationen mit Jugendarbeit wie der Jugendfeuerwehr, den Ministranten und dem JUZE auch den Ökumenischen Seniorenkreis, den Internationalen Frauenkreis, beide Kirchengemeinden und viele weitere. Nicht allen war die Teilnahme möglich, dennoch war die Auftaktveranstaltung ein erfolgreicher Start in den Beteiligungsprozess.
Foto: Jenny Beck
Unterstützt durch den Berater Hans-Ulrich Händel wurden zwei „Landkarten“ erstellt, bei denen zum einen die relevanten Themen der Ehrenamtlichen und zum enderen die wichtigen Personen und Organisationen ermittelt wurden. Hohe Relevanz wurde dabei den Themen Nachwuchs und Motivation zugesprochen. Die Jugendfeuerwehr konnte als einzige von einem Mitgliederzuwachs während der Pandemie berichten, während die anderen Organisationen überwiegend Verluste zu verzeichnen hatten. Als besonders wichtige Personen und Organisationen wurden neben Grundschule, Kindergarten und JUZE alle bereits Engagierten sowie Jugendliche und Neubürger*innen genannt.
Foto: Jenny Beck
Diese Analysen werden die Basis bilden bei der Engagementwerkstatt am 14. Juni, zu der alle Interessierten aus der Bevölkerung herzlich eingeladen sind.
Wir freuen uns sehr, wenn viele Umkircherinnen und Umkircher Lust haben im Juni an der Engagementwerkstatt teilzunehmen. Ziel des Abends ist es, auf Basis der erarbeiteten Themen konkrete Projekte herauszuarbeiten, die anschließend auch tatsächlich umgesetzt werden.
Imke Senst, Vorsitzende der Umkircher Vereinsgemeinschaft und Initiatorin des Prozesses
Am Mittwoch, den 14. Juni kamen rund 50 Umkircherinnen und Umkircher zusammen, um sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft des Ehrenamts in Umkirch zu machen. Die in der Auftaktveranstaltung am 18. April erarbeiteten Themen bildeten die Basis dafür:
Anerkennung und Würdigung von Ehrenamtlichen. Wie kann dies zu einer Herzenssache werden?
Beteiligung Jugendlicher. Wie seht Ihr Umkirch, Euer Engagement, Eure Zukunft?
Nachwuchsgewinnung. Was braucht es?
Motivation und Motive im Engagement. Was treibt mich an?
Bedarfe Ehrenamtlicher. Was braucht es für ein gutes Engagement?
Öffentlichkeitsarbeit. Wie erreichen wir unsere Zielgruppen?
Engagement von Menschen aus fernen Ländern – Was braucht es und wie gelingt das mitmachen? Zusätzlich wurde ein freier Tisch angeboten, für alle, die ein ganz eigenes Thema mitgebracht haben.
Wie schon bei der Auftaktveranstaltung wurde auch dieser Abend von Hans-Ulrich Händel, dem fachlichen Berater im „Gut beraten!“-Prozess, professionell vorbereitet und begleitet.
Nach der gemeinsamen Begrüßung durch Imke Senst, Vorsitzende der Umkircher Vereinsgemeinschaft und Initiatorin des Prozesses, und Christa Strecker-Schneider in Vertetung für Bürgermeister Laub, verabschiedeten sich acht Jugendliche, um im Kultur- und Vereinshaus gemeinsam mit Jan Stapperfenne und Janosch Krug vom JUZE sowie Imke Senst in einem eigenen Format das Thema Jugendbeteiligung zu behandeln. Nach 2,5 intensiven Stunden, teils sehr emotionalen Debatten und leckerer Pizza kehrte die Gruppe in den Bürgersaal zurück, um ihre konkret erarbeiteten Projektskizzen vorzustellen: die Jugendlichen möchten sich für größere Mülleimer einsetzen, einen Tag der Vereine organisieren und einen Jugendrat gründen. Die Sozialarbeitern und Imke Senst haben ihre Unterstützung zugesagt, damit die Jugendlichen diese Projekte möglichst eigenständig umzusetzen können.
Zeitgleich verteilten sich die anderen Teilnehmenden aus der Engagementwerkstatt – neben vier Gemeinderäten und alt eingesessenen Umkircherinnen und Umkirchern auch einige Neubürgerinnen und Neubürger – auf die angebotenen Thementische. Mitglieder der Projektgruppe (Martin Zeller – Bürgerstiftung, Ferdinand Rüdinger – Gewerbeverein, Ruth Wedelich – Gemeinderat, Marcus Wieland – Gemeindeverwaltung) unterstützten als Gastgeberinnen und Gastgeber an ihren Thementischen bei den Diskussionen und der Erarbeitung konkreter Projektideen.
Viele Ideen entstanden beim Thema Öffentlichkeitsarbeit: neben der Vernetzung aller Vereine dachte man dort über regelmäßige Veröffentlichungen im Gemeindeblatt nach. Eine Willkommenstüte aller Vereine könnte ein Baustein sein, um Neubürgerinnen und Neubürger willkommen zu heißen. Damit sich Ehrenamt und Bürgerengagement begegnen können, entstand der Wunsch nach einer Ehrenamts-Börse sowie einer Koordinationsstelle für das Ehrenamt. So können die Bedarfe Ehrenamtlicher ermittelt und Bürgerinnen und Bürger für ein Engagement motiviert werden.
Das Thema Nachwuchsgewinnung brachte die Idee eines Picknicks hervor. Hier fanden sich bereits einige Interessierte in einer Projektgruppe zusammen.
Nicht zuletzt wurde am Thementisch zu Anerkennung & Würdigung auch die Förderung von Spaß und Freude nicht vergessen.
Ein Thema, das in unterschiedlichen Zusammenhängen und an vielen Tischen zur Sprache kam, war das Gemeindefest, das in diesem Jahr erneut abgesagt werden musste. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass es im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung geben sollte – wie diese konkret konzipiert und umgesetzt werden kann, muss nun gemeinsam erarbeitet werden.
„Gemeinsam gestalten, gemeinsam feiern“ – unter diesem Motto lud die Gemeinde Umkirch am 24. Mai die 40 gelosten Bürgerinnen und Bürger, die sich im Rahmen des BürgerForums engagiert hatten, zu einem festlichen Würdigungsessen ein. Im gemütlichen Ambiente des Bürgersaals bedankte sich die Gemeinde bei den Teilnehmenden für ihren Einsatz, ihre Ideen und die wertvolle Zeit, die sie in den Prozess eingebracht hatten.
Ein Abend voller Wertschätzung und Austausch
Das BürgerForum hatte sich über mehrere Wochen intensiv mit der Frage beschäftigt: „Wie wollen wir künftig zusammenleben – und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Die ausgelosten Bürgerinnen und Bürger brachten sich mit Leidenschaft, Kreativität und Sachverstand ein. Ihre Arbeit bildete die Grundlage für die Entwicklung einer zukunftsweisenden Engagement- und Beteiligungsstrategie der Gemeinde.
Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes luden Bürgermeister Laub und das Organisationsteam die Teilnehmenden zu einem festlichen Abendessen ein. Bei einem leckeren Menü und angeregten Gesprächen wurde nicht nur das Geleistete gewürdigt, sondern auch der persönliche Austausch untereinander gepflegt.
In einer kurzen Ansprache hob Christa Strecker-Schneider in Vertretung für Bürgermeister Laub die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements für die Gemeinde hervor: „Ohne Ihr Wissen, Ihre Ideen und Ihre Bereitschaft, sich einzubringen, wäre das BürgerForum nicht so erfolgreich verlaufen. Sie haben gezeigt, dass Demokratie lebendig wird, wenn Bürgerinnen und Bürger mitgestalten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!“
Ein Abend, der verbindet
Das Würdigungsessen war mehr als nur ein Dankeschön – es war ein Symbol für die Wertschätzung der Gemeinde gegenüber ihren engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Bei gutem Essen, anregenden Gesprächen und einer entspannten Atmosphäre wurde deutlich: „Gemeinsam können wir Umkirch noch lebenswerter machen.
Wie wollen wir künftig zusammenleben? Bürgerbeteiligung und Engagement im Fokus
Mit einem lebendigen BürgerCafé fand das BürgerForum Umkirch seinen Abschluss. 40 geloste Bürgerinnen und Bürger hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt: „Wie wollen wir künftig zusammenleben – und welche Rolle spielen dabei Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement?“ Die Ergebnisse wurden im Rahmen des BürgerCafés einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Ziele und Maßnahmen für eine lebendige Demokratie
Die im BürgerForum entwickelten Ziele und Maßnahmen sollen künftig die Grundlage für eine Engagement- und Beteiligungsstrategie der Gemeinde Umkirch bilden. Der Gemeinderat wird sich mit den Empfehlungen befassen, um gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und das Bürgerengagement weiterzuentwickeln – und damit die Demokratie vor Ort zu stärken.
Themen und zentrale Ergebnisse
Im BürgerCafé wurden fünf zentrale Handlungsfelder diskutiert:
1. Engagementförderung und Ehrenamt
Einrichtung einer hauptamtlichen Koordinationsstelle für Ehrenamtliche
Kreative Gewinnungsmethoden für Freiwillige, z. B. durch gezielte Kampagnen
Entwicklung einer digitalen App, um Engagement sichtbarer und zugänglicher zu machen
2. Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung
Mehr Bürgerbeteiligung in kommunalen Entscheidungsprozessen
Einführung eines „Stammtischs Ehrenamt“ als regelmäßiges Austauschformat
Ausbau digitaler Beteiligungsmöglichkeiten, z. B. durch Online-Plattformen
3. Soziale und kulturelle Vielfalt im Zusammenleben
Generationsübergreifende Erhebung zu Bedarfen und Anliegen
Schaffung einer Jobbörse für Umkircher Firmen, um lokale Arbeitsmöglichkeiten zu stärken
4. Zukunftsfaktoren: Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Einführung von Grünflächenpatenschaften zur Pflege öffentlicher Räume
5. Gutes Zusammenleben
Einrichtung von Mehrgenerationenplätzen als Begegnungsorte für alle Altersgruppen
Nächste Schritte: Empfehlungen an den Gemeinderat
Die im BürgerCafé gesammelten Stichworte und Anregungen werden nun redaktionell aufbereitet und mit dem Steuerkreis abgestimmt. Anschließend werden sie dem Gemeinderat als Grundlage für die weitere Entwicklung einer Engagement- und Beteiligungsstrategie vorgelegt.
Am 24. Juni waren die Lenkungskreis- und Begleitgruppenmitglieder einladen, die Engagement- und Beteiligungsstrategie abschließend zu beraten und zu verabschieden.
Welche Bedarfe und Wünsche habe die Vereine bezogen auf eine hauptamtliche Koordinierungsstelle? Wie erreichen wir die Vorstände und interessierten Mitglieder, um diese Frage beantworten zu können?
Die Initiativgruppe trifft sich mit Vereinsvertretern, um ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, das möglichst viele zur Teilnahme motiviert.
Montag, 11. August 2025, 19 Uhr Schlossmühle Umkirch🗺️
Von der Idee zur Strategie: Wie feiern zwei Jahre „Quartiersimpulse“!
Freitag, 15. August 15-20 Uhr Rentamt, Hauptstraße 7, Umkirch
Es gibt Heiß- und Kaltgetränke, süße und herzhafte Snacks – und natürlich Sekt (alkoholfrei) zum Anstoßen!
Die Quartiersimpulse neigen sich dem Ende zu. Es wurde eine Strategie zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und der Bürgerbeteiligung erstellt und vom Gemeinderat verabschiedet. Der Verein Umkirch erleben ist ein konkretes Ergebnis der Quartiersimpulse – der junge Verein setzt vieles von dem um, was im Rahmen des Prozesses als Wunsch geäußert wurde.
Am Donnerstag, dem 7. August, sind alle Interessierten zu einer Engagement-Werkstatt im Bürgersaal eingeladen. Es geht um die konkrete Idee, eine bezahlte Stelle zur Koordination des Engagements einzurichten.
Am Freitag, dem 15. August feiern wir im Rahmen eines „verlängerten Caféles“ von 15 bis 20 Uhr ein „Feschtle“. Beim diesem „Feschtle“ feiern wir einerseits die Ergebnisse des Quartiersimpulse-Prozesses (= die Engagement- und Beteiligungsstrategie) aber genauso alles andere, was in den letzten zwei Jahren entstanden ist – und vor allem auch das, was noch kommt! Dank einer „Gut beraten!“-Förderzusage kann im August nahtlos mit der Konzepterstellung für die bezahlte Stelle begonnen werden.
Das „Feschtle“ wird im Rahmen des Caféles am Freitagnachmittag vom Caféle-Team von Umkirch erleben ausgerichtet und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!
Wir nehmen den Spielplatz am Herrengarten unter die Lupe!
Was euch erwartet
Spiel und Spaß: Freut euch auf Seifenblasen, Straßenmalkreide und mehr!
Gemütliche Atmosphäre: Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken können sie die (Groß-)Eltern mit Anderen austauschen und gemeinsam mit den Kindern den Spielplatz-Check-Fragebogen ausfüllen.
Wetter: Wir hoffen auf trockenes und sonniges Wetter,damit die Kinder sich richtig austoben können.
Teilnahme und Umfrage
Vor Ort: Kommt einfach vorbei und macht mit! Online-Umfrage: Ihr könnt bis zum 25. August an der Online-Umfrage teilnehmen. Ihr erreicht sie über diesen Link: